Barbara und Günter Grimm

»Ich bin mit meinen Eltern 1954, da war das hier gerade frisch gebaut, eingezogen und zwar in der Wohnung gegenüber. Und 1969 sind wir zwei dann zusammen in diese Wohnung hier eingezogen und seitdem wohnen wir hier. Und mich bringt auch aus der Wohnung nichts und niemand wieder raus. Klar ist die Wohnung klein, mit einem zweiten Kind wäre das gar nicht gegangen. Aber heute zu zweit ist das ok. Wenig Arbeit mit der Wohnung, im Garten muss man nichts machen. Ich finde es herrlich! Und 1998 hat man ja alles saniert, mit Zentralheizung und Warmwasseranschluss. Und beim Umbau haben wir hier weiter gewohnt. Das war schon ein bisschen heftig, da hat uns mal ein Arbeiter allen Ernstes gefragt, ob ich über das Wochenende die Toilette brauche. ‚Geht‘s noch‘ habe ich gedacht und daran kann ich mich noch gut erinnern. Aber seitdem ist es alles richtig gut, wir haben selber auch immer ein bisschen was gemacht. Wir haben uns das nach und nach immer ein bisschen verfeinert, mein Mann hat ja Maler gelernt. Das war ja eigentlich Standardbauweise. Und trotzdem: Als wir 1954 eingezogen sind, war das damals für uns Luxus. Und vor drei Jahren dann haben sie auch noch die Balkone neu gemacht und das Haus von außen gestrichen. Das sieht jetzt doch richtig gut aus und man kann sich richtig wohl fühlen hier.«

Wer bei Barbara und Günter Grimm auf dem Balkon steht mit unverbaubarem Blick aufs Imberger Horn, der definiert Luxus plötzlich ganz anders.