Konrad Wechs

»Ich habe ja ab 1973 meine Ausbildung schon hier begonnen, war dann zwischendurch bei einem großen Wohnungsunternehmen in München. Und da ist ja viel passiert in den Jahrzehnten. Ein großer Schritt war es 1989, die Gemeinnützigkeit der Wohnungsbaugesellschaften abzuschaffen, was damals politisch gewollt war. Und was letztlich den Grundstein dafür gelegt hat, dass man das SWW auf das Niveau gebracht hat, wie es heute sichtbar ist. Anfang der 2000er Jahre haben dann die Kommunen alle ihre Wohnungsämter aufgegeben und die Arbeit auf uns delegiert und da hatten wir mit der eigenen Wohnungsvermittlung plötzlich ein Vielfaches an Publikumsverkehr. Die Leute standen in der Goethestraße in den Gängen und haben im Stehen ihre Formulare ausgefüllt, das machte den Neubau dann unumgänglich. Und dieser ist damals bewusst als Holzbau errichtet worden, weil man aus den Gesellschafter-Wäldern das Holz herausgeholt hat, denn der Holzpreis war zu der Zeit auf Grund einer schwachen Nachfrage sehr niedrig.« 

Konrad Wechs, Leiter des SWW-Bestandsmanagements, amüsiert sich im Angesicht der rasanten technischen Entwicklung noch heute über eine Lochkartenmaschine, die in den 70iger Jahren das Bankeinzugsverfahren revolutionierte.