Wolfram Müller

» Ich bin ja aus eigener Initiative auf das SWW zugekommen, weil ich gedacht habe, hier ist eine alte Physiotherapie-Praxis, die man wieder aktivieren könnte. Und weil ich bei einem solchen Vorhaben mir immer erst ein Konzept mache, bei dem ich auch die Belange des Vermieters mit berücksichtige und erst dann mit einem Vorschlag komme, der auch gut zu machen ist, sind wir hier mit dem SWW gut übereingekommen. Mir geht es dabei immer um Zuverlässigkeit und Langlebigkeit und nicht nur darum, auf den eigenen Positionen zu bestehen. Und in dieser Lösungsorientiertheit sind wir uns beide glaube ich sehr sympathisch. Darüber hinaus bin ich ein überzeugter Netzwerker und so ist es gut, dass hier heute drei Ärzte im Haus sind. 

Ursprünglich haben mich beim Einzug hier vor allem die Räumlichkeiten begeistert, aber natürlich entstanden auch sehr schnell die Synergien mit der Pflegeeinrichtung. Wir sind ja hier keine Reha-Einrichtung, haben aber das Personal, um solche Maßnahmen durchzuführen. Und so entstand die Idee, in Verbindung mit der Kurzzeitpflege hier im Haus für all diejenigen da zu sein, die eine Reha abgeschlossen haben, aber noch nicht fit genug sind, um alleine klarzukommen. Hier kann man dadurch das Ambulante und das Stationäre miteinander verzahnen.«

Mit seiner Physiotherapie-Praxis hat Wolfram Müller für die Konzeption des Gesundheits-Zentrums-Ostrachtal in Bad Hindelang eine Idee gesetzt, die heute in weiten Teilen Realität ist.